Unternehmen, die mehrere Standorte betreiben (oder stark wachsen), kennen das Muster: Der eigentliche Engpass ist selten die Hardware – es sind Zeit, Prozesse und die Fehleranfälligkeit beim Rollout. Genau hier setzt UniFi Site Manager 5.0.0 an: Mit der neuen „UniFi Fabrics“-Ausrichtung wird der Site Manager von der reinen Multi‑Site‑Übersicht zu einer skalierbaren Control‑Plane, die Standardisierung, Automation und Zero‑Touch‑Provisioning (ZTP) deutlich stärker in den Vordergrund rückt.
Für SD‑WAN‑Szenarien ist das besonders relevant, weil Gateways an der WAN‑Edge typischerweise die „kritischen Erstgeräte“ eines neuen Standorts sind: Internet hochfahren, Policies ziehen, VPN/SD‑WAN etablieren – und zwar möglichst ohne Techniker‑Vor‑Ort und ohne manuelle Klickstrecken.
Ubiquiti positioniert den UniFi Site Manager als zentrale Plattform für die Remote‑Administration aller Deployments – insbesondere für MSPs und größere Unternehmen mit geografisch verteilten Standorten. Gleichzeitig ist das Konzept so ausgelegt, dass lokale Kontrolle erhalten bleibt und Remote‑Management „license‑free“ funktioniert (also ohne klassische Cloud‑Controller‑/Hosting‑Gebührenmodelle).
Mit „UniFi Fabrics“ wird diese Idee weiter ausgebaut: ein einheitliches Control‑Plane‑Modell, das Multi‑Site‑Betrieb nicht nur „sichtbar macht“, sondern operativ vereinheitlicht – inklusive Orchestrierung von Konfigurationen, zentraler Policy‑Kontrolle und ZTP als Wachstumsmotor.
Zero‑Touch‑Provisioning bedeutet hier: Geräte werden vorab im Site Manager „registriert“ und einem Ziel‑Site zugeordnet. Vor Ort muss dann nur noch verkabelt und eingeschaltet werden – Adoption und Zuordnung passieren automatisch. Das reduziert manuelle Schritte und verhindert typische Rollout‑Fehler (falscher Site, falsches Gerät, falsches Template, etc.).
Ubiquiti beschreibt den Ablauf sehr pragmatisch über ZTP‑Codes auf der Verpackung: QR‑Code scannen bzw. Code erfassen, im Site‑Manager‑Inventory hinterlegen, Site zuweisen – und beim Einstecken wird das Gerät automatisch adoptiert.
SD‑WAN steht und fällt mit der Reproduzierbarkeit am WAN‑Edge. In der Praxis sind es genau diese Aufgaben, die traditionell „Hands‑on“ erfordern:
Ein praxistaugliches Vorgehen (insbesondere für Hub‑&‑Spoke‑Designs) sieht typischerweise so aus: